Nach dreijähriger Forschungsarbeit hat das Forschungsprojekt Qualitätsmodell Krankenhaus (QMK) seinen Abschlussbericht vorgelegt.
Zu dem Projekt hatten sich der AOK-Bundesverband, die Asklepios Kliniken GmbH und die Helios Kliniken GmbH zusammengeschlossen, um die Effekte einer Krankenhausbehandlung mit Blick auf die Ergebnisqualität messbar zu machen. Die Studie wurde durch die Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Bonn entwickelt und von diesen Institutionen wissenschaftlich begleitet. Ziel von QMK ist es, Ergebnisqualität in der Inneren Medizin anhand ausgewählter Tracer-Diagnosen direkt zu erfassen. Darüber hinaus wird das Ergebnis mehrdimensional erfasst, d. h. neben dem medizinischen Ergebnis (Beurteilung durch die Krankenhausärzte) wird auch das pflegerische Ergebnis, die Beurteilung durch den Hausarzt und die Selbstbeurteilung des Patienten mit erfasst.
Wie die Qualität von Krankenhausbehandlungen gemessen werden kann hat das WIdO zusammen mit dem Bayrischen Forschungsverbund herausgefunden - und nun einen Preis dafür erhalten. Artikel von Karin Wagner in "Gesundheit + Gesellschaft", Ausgabe 06/02
Das gemeinsame Modell-Projekt des AOK-Bundesverbandes, der HELIOS-Kliniken und der ASKLEPIOS-Kliniken ist Preisträger im Themenfeld "Qualitätsmanagement und Zertifizierung"
Schneeweiss S. (u.a.):
Identifikation von medizinischen Indikatoren für Ergebnisqualität in der internistischen Krankenhausversorgung: Ergebnisse der QMK Pilotstudie. Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement 2000; 5:173-182.
Schneeweiss S., Sangha O., Manstetten A. für die QMK-Entwicklungsgruppe: Patientenzentrierte Evaluation des Gesundheitszustands in einem longitudinalen Qualitätsmanagementsystem im Krankenhaus (QMK). Das Gesundheitswesen 2001;63:205-211
Schneeweiss S., Sangha O.: Leistungsvergleiche in der Medizin: Bedarf, Anforderungen und Wege zur Akzeptanz. Deutsche Med. Wochenschrift 2001 (im Druck).